use case
agil & lean

Mit einem Mix aus Partizipation, Transparenz und Schulterschluss für den gemeinsamen Wandel begeistern. 

Ein Schweizer Versicherungskonzern spürt den Druck von veränderten Kundenbedürfnissen und neuer digitaler Angebote durch Mitbewerber und InsurTechs. Das Tempo der organisationalen Transformation soll deshalb erhöht werden. Als Zielbild wird eine „dynamikrobuste, also schlanke und reaktionsfähige Organisation“ nach den Prinzipien von agil & lean aufgerufen.

Der IT-Bereich ist ein früher Schwerpunkt der Change-Maßnahmen. Die Bereichsleitung ist sich darüber bewusst, dass dieser tiefgreifende Wandel nur auf der Basis von breiter Akzeptanz, starkem Engagement und ausgeprägter Eigenverantwortlichkeit gelingen kann. Der Prozess soll spürbaren Drive vermitteln, denn die Mitarbeitenden sind in der Vergangenheit durch zähe und intransparente Veränderungsprojekte demotiviert worden.

In einem Manifest sind vorab die Werte „Fokus“, „Mut“, „Offenheit“, „Selbstverpflichtung“ und „Respekt“ als Säulen der „agil & lean“-Ausrichtung erarbeitet worden. Diese werden auf der AhoyJourney® jeweils als Entwicklungsinseln abgebildet. Insgesamt sind 6 Teams mit insgesamt 62 Mitarbeitern eingebunden.

  1. Für die teils frustrierten Mitarbeitende kommt neuer Schwung und Leichtigkeit in den Prozess
  2. Es braucht ein starkes Commitment, denn die Transfor-mationsarbeit kommt für die Mitarbeitenden on top
  3. Für die neuen Rolleninhaber wird eine Bühne geschaffen, auf der sie persönlich wie inhaltlich präsent sein können
  4. Die innovative, spielerische Art der Projektarbeit verleiht Strahlkraft für die Arbeitgebermarke in der IT-Branche

Die Herausforderung

„Wir sagen zwar: ‚Unsere Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt der digitalen Transformation‘ – gelebt haben wir das in der Vergangenheit nicht überzeugend. Heute sind wir bereit, die Mitarbeitenden pro-aktiv in den Veränderungsprozess mit einzubeziehen. Für die Mitarbeitenden soll dieser neue Geist spür- und greifbar sein.“
– CIO und Bereichsleiter
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Im Vorfeld der Veranstaltung erleben die Mitarbeitenden einen Impuls-Vortrag zu den Segel- und Navigationskünsten der Maori. Die Analogien in der Haltung zum Projekt und zur narrativen Aufbereitung der AhoyJourney® inspirieren die Projektverantwortlichen, diese starke Bild in die Formulierung der Mission aufzunehmen.

Die Umsetzung

  • Gemeinsam mit HR-Businesspartner und Unternehmenskommuni-kation wird eine Change-Story entwickelt. Die Intension ist es, den gesamten Prozess durch eine stark narrativ-visuelle Aufbereitung zu rahmen und zu stützen.
  • In Abstimmung mit Bereichsleitung und HR-Businesspartner werden die erfolgskritischen Aspekte (Entwicklungsinseln) identifiziert und dazu passende Koordinaten formuliert.
  • Die sechs AhoyJourney’s® der Teams werden im Präsenzformat vor- und nachmittags durchgeführt. So ist gewährleistet, dass jedes Team einen eigenen, intensiven und identitätsstiftenden Prozess durchlebt, nach drei Tagen aber die Gesamtauswertung diskutiert werden kann.
  • Die Bereitstellung von ausreichenden Change-Ressourcen für die Aufbereitung der Workshop-Ergebnisse und für einen kräftigen Follow-Up-Prozess werden im Vorfeld vereinbart.
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Die Crew ist zunächst überrascht, dass die Einschätzungen bezüglich ihrer gelebten Kundenorientierung weit auseinanderliegen. Sie kommt in der Diskussion zu dem Fazit, dass ein so zentraler Wert wie Kundenorientierung zu einem eindeutigeren Ergebnis führen müsste. Entsprechend wird dieses Handlungsfeld mit hoher Priorität auf die Liste der Follow-up-Agenda gesetzt.  

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