Neue Wirksamkeit°
Positionsbestimmung'

Mehr Emotionen = mehr Aufmerksamkeit = mehr Resonanz

Achtung, die Hirnforschung sagt: Unser Gehirn ist nicht vernünftig! Zwischen 80 und 90% aller Entscheidungen treffen wir unbewusst. Um es mit dem amerikanischen Philosophen Dan Dennett zu sagen: „Das Bewussstein des Menschen gleicht einem Regierungssprecher, der Entscheidungen zu verkünden hat, bei deren Entstehung er nicht dabei war und deren wahren Gründe er auch nicht kennt.“ Wenn also Entscheidungen in so hohem Maße unbewusst ablaufen, wo und wie entstehen sie stattdessen und wie können sie vielleicht doch beeinflusst werden? Die Antwort ist im limbischen Gehirnsystem zu finden, das Zentrum eines hocheffizienten Bewertungs- und Steuerungssystems.

Das menschliche Bewusstsein kann nur rund 0,0004 Prozent aller über die Wahrnehmungskanäle aufgenommenen Impulse verarbeiten. Der Rest wird trotzdem auf seine Relevanz hin überprüft und verarbeitet – im Unterbewusstsein. Sollen also Botschaften, Signale und Kommunikationsziele tatsächlich Wirkung erzielen, so stehen hierfür diese zwei Kanäle zur Verfügung: Teils der bewussten Verarbeitung werden oder das Unbewusste für sich arbeiten lassen. Oder noch besser: Über beide Kanäle. Die wirksamsten Signale und Reize basieren dabei immer auf einer bildhaft-visuellen und emotionalen Informationsaufbereitung. Nur so können die elementaren Grundemotionen innerhalb des Bewertungs- und Entscheidungszentrums angesprochen werden. Werden dabei Gedächtnisinhalte und Verhaltensmuster über unterschwellig gesetzte Reize aktiviert, dann sprechen wir von „Priming“ oder „Bahnung.“

Je granularer und homogener im Kontext eines unternehmerischen Veränderungsprozesses die Mitarbeitergruppen definiert sind, desto klarer kann die spezifische Reizauslösung erfolgen – entsprechend der Grundaspekte, die unser Emotionssystem strukturieren: (1) Dem Dominanz-System mit seinem Streben nach Konkurrenz und Verdrängung; (2) dem Stimulanz-System mit seiner Motivation zu Exploration und Entdeckung und (3) dem Balance-System mit seinem Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität. Dieses Raster ermögliche eine verfeinerte Typologisierung von Botschaften und Anliegen entsprechend der Adressatengruppe. Ein entsprechender limbischer Code bestehend aus Narrativen, Metaphern, Bildauswahl, Farbfestlegungen, Formensprache, Textform und Typografie kann dann die Treffsicherheit der Ansprache damit erhöhen.

Erfolgreiche Unternehmen beherrschen die Klaviatur der emotionalen Ansprache, identifizieren die Schlüsselemotionen des konkreten Kontextes und verstehen, Ihre Mitarbeitergruppen entsprechend über diese an die Mission, die Produkte und Services zu binden. Aus vereinzelten „Kontaktaufnahmen“ wird spürbare „Resonanz“. THE E-COMPANY unterstützt Sie dabei, loyale Arbeitsbeziehungen zu gestalten.