use case
Resilienz stärken

Kompakt, zielgerichtet und mobilisierend neue Energie und Konzentration für das Resilienzprogramm schöpfen.  

Die internistische Station eines kommunalen Schwerpunktkrankenhauses ist mit Patienten aus Kardiologie, Gastroenterologie und Hämatologie belegt. Die Arbeitsbelastung wird als sehr hoch empfunden, in der Vergangenheit waren Überlastungsanzeigen und ein hoher Krankenstand die Regel. Aus diesem Grund hat die Geschäftsleitung in Kooperation mit dem Personalrat ein Resilienzprogramm als Piloten aufgesetzt.

Das Programm besteht aus 8 Bausteinen – Workshops, Schulungen und berufsbegleitende Angebote waren Bestandteil einer ersten Phase. Die einzelnen Mitarbeitenden, die Vorgesetzten und die Geschäftsleitung sind dabei jeweils (Selbst-)Verpflichtungen eingegangen. Bei Erfolg sollen andere Stationen und Bereiche in das Programm einbezogen werden.

Covid-bedingt konnte das Ausrollen des Programms nicht so kompakt und konsequent realisiert werden wie vereinbart. Die Geschäftsleitung und der Personalrat möchten deshalb mit Hilfe der AhoyJourney® das Programm nun wieder mit Energie und Commitment aufladen und zugleich Rückmeldung bezüglich allgemeiner Akzeptanz, Relevanz und Anpassungswünschen einsammeln.

  1. Das Programm lebt von der Eigenmotivation. Deshalb ist ein motivierender und schwungvoller Workshop wichtig 
  2. Vor einem Ausrollen des Programms auf das ganze Haus benötigen wir transparentes, authentisches Feedback
  3. Das Datenschutzkonzept muss eindeutig darlegen, dass eine Rückverfolgung pro Teilnehmer nicht möglich ist

Die Herausforderung

„Innerhalb des täglichen Wahnsinns eines Akutkrankenhauses Konzentration und Zeit für zusätzliche Dinge zu schaffen, ist enorm schwierig. Deshalb benötigen wir eine Intervention, die zeitoptimiert, bestärkend und mit einer gewissen Leichtigkeit daherkommt. “
– Vorsitzende des Personalrats
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Eine besondere Herausforderung bei Krankenhausteams besteht darin, trotz Schichtbetrieb und Teilzeitbeschäftigungen für ein ganzes Team ein gemeinsames Arbeiten an relevanten Themen zu organisieren. Die hybride Anwendung von AhoyJourney® in Verbindung mit dem zielführenden und zeitoptimierten Setting waren hier ausschlaggebend.

Die Umsetzung

  • Die Referentin des Kaufmännischen Leiters, drei Personalratsmit-gliedern und die Stationsleitung leisten ihren Beitrag bei der Formulierung der für die Navigation notwendigen Koordinaten
  • Nach entsprechenden Absprachen wird ein dreistündiger Slot für die AhoyJourney® gefunden. Es gehen zeitgleich 3 Crews mit 39 Teilnehmern an den Start, 7 davon von zu Hause bzw. von unterwegs
  • Der Workshop wird durch ein kurzes gemeinsames Check-In eingeleitet: alle sind an Bord! Auch ein Check-Out in Form einer Retrospektive kann noch innerhalb der 3 Stunden stattfinden
  • Es sind zwei Facilitatoren vor Ort, die durch die AhoyJourney® lotsen, die Online-Teilnehmer in den Prozess integrieren und an den relevanten Punkten die Diskussionen moderieren 
  • Gemeinsam mit dem inhaltlich federführenden Institut werden entsprechend des Feedbacks Anpassungen am Programm für die weiteren Roll-Out-Phasen vorgenommen
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Alle drei Crews bestätigen eine starke Wirkung des Programms für Körperintelligenz. Die Relevanz dieses Schwerpunktes ist für die Fortschreibung des Programms damit gegeben. Als Sidefact wird während der gemeinsamen Erörterung aus dem Kreis der Mitarbeitenden eingebracht, dass der ursprünglich für dieses Programm freigeschaffene Ruheraum des Öfteren vom Hygiene-team besetzt wird. Die Stationsleitung wird eine Lösung suchen. 

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