Case Study
Persönlichkeitsentwicklung

Entwicklungsprogramm für Führungskräfte attraktiver gestalten.

Die Ostschweizer Geschäftseinheit eines internationalen Konzerns bietet turnusmässig für ihre Nachwuchsführungskräfte das Förderprogramm „Talentwerktstatt“ an. Die HR-Direktorin wollte dieses generell auf-gewertet und stärker im Sinne einer Potenzialentwicklung positioniert wissen. Sie formulierte diese Erwartungen:

  1. Stärkere Betonung der persönlichen Entwicklungsperspektive
  2. Verflechten der persönlichen Ziele mit den obligatorischen Schulungsinhalten
  3. Etablieren eines unternehmensweiten Lernökosystems1

Der Auftrag

„Unser Entwicklungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte soll persönlicher, lebhafter, handlungsorientierter werden.“
– HR Direktorin

1 Lernökosystem verstanden als vernetztes und dynamisches Zusammenspiel von Menschen, Inhalten, Technologie und Formaten, das der Weiterentwicklung der Kompetenzen dient.

Der persönliche Prozess der Reiseplanung unter Verwendung der Illustrationen schuf eine besondere emotionale Tiefe bei den Teilnehmern. Die Eigenmotivation, Reflexionsbereitschaft und Selbstverantwortung waren entsprechend stark ausgeprägt.

Auf diesem „Big Picture“ konnten sowohl persönliche Fundstücke als auch Schulungsmaterialien hinterlegt werden. Für Vertiefungsarbeiten standen über Verknüpfungen weitere Arbeitsebenen zur Verfügung. Die persönlichen Ziele, die Ableitung von Maßnahmen und deren Umsetzung sind über weitere Arbeitstools erarbeitet und nachgehalten worden.

Die Umsetzung

  • Im Kick-off-Meeting galt es, ‚Reisefieber‘ zu entfachen: Die Teilnehmenden sind in einer aktivierten, motivierten und spannungsgeladenen Haltung zu ihrer individuellen Entwicklungsreise aufgebrochen
  • Alle Teilnehmenden bekamen über einen persönlichen Log-In Zugang zum Fundus von Motiven und Funktionen, um ihre „Karte der Entwicklungsreise“ individuell gestalten zu können
  • Die persönlichen Ziele und Maßnahmen wurden über das Kompass-Tool operationalisiert
  • Ein Print-Logbuch für Notizen, Dokumentationen und das Nachhalten der Zielerreichung hat die persönliche Reise begleitet
  • Das HR hat die Rolle des ‚community managers‘ eingenommen und durch das ‚Einspielen‘ von ad-hoc-Impulsen, Refresher und Live-Hacks die durchgehende Aufmerksamkeit hochgehalten
  • Lerninhalte, Protokolle, Dokumentationen aus den Pflichtmodulen sind vom HR auf die persönlichen Karten aufgespielt worden, Corporate-Themen flankierten also die persönliche Entwicklungsreise
Besonderes Augenmerk wurde auf die Arbeit an den persönlichen Zielen und deren Umsetzung auf der täglichen Handelsebene gelegt. Für diese alltägliche Verankerung der Fokusthemen ist den Teilnehmer zusätzlich ein Offline-Logbuch bereitgestellt worden.

Ergebnisse